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Österreichische Akademie der Wissenschaften
Haus der Geschichte Österreich
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ)
Hollandstraße 11-13, 1020
Wien
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Das Haus der Geschichte Österreich, die Theodor Kramer Gesellschaft und die ÖAW veranstalten von 23. bis 25. November 2017 eine interdisziplinäre Konferenz zu autobiographischen Schriften und Zeugnissen als Quellen der Biographieforschung, der Geschichtsschreibung, des Geschichts- und Literaturverständnisses.
Für die Erforschung des österreichischen Exils, von Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung sowie für das Verständnis der Lage und des (Über-)Lebens von Verfolgten aus Österreich ist die in vielfältiger Form überlieferte autobiographische Erinnerungsliteratur von herausragender Bedeutung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf das kollektive Gedächtnis einer Gesellschaft, eines Staates, Europas. Der zentrale Stellenwert der Autobiographik liegt nicht nur in der Möglichkeit, die Vorgeschichte unserer Gegenwart, sondern auch die Lebenssituationen und die Beweggründe von Menschen, die heute auf der Flucht sind, zu verstehen – in Analogie und Differenz zu den Erfahrungen jener, die den Terror des NS-Regimes durchleben mussten.